Fokussierung auf Emotionen

Ursprünglich konzentrierte sich die klassische Verhaltenstherapie auf das Verhalten, dass man sehen kann, nach dem Motto: Was im Kopf abläuft, kann ich nicht sehen, also auch nicht verstehen. Also kann ich auch keine wissenschaftlich belegbaren Methoden für die nicht sichtbaren Vorgänge entwickeln. Unter dieser Prämisse wurden Therapiemethoden wie das Konfrontationsverfahren bei Ängsten und Zwängen oder Trainings für neue Verhaltensweisen und Körperreaktionen entwickelt und optimiert.

Mittlerweile gehen wir davon aus, dass es genauso wichtig ist, die Gedanken zu behandeln und zu verändern (die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie), sie werden meist als „verdecktes Verhalten“ bezeichnet.

Und auch Gefühle sind heute ein wichtiger Ansatzpunkt für Verhaltenstherapie. Ich unterstütze meine Klienten darin, Ihre Gefühle zu verstehen und erleben. Es ist oft erstaunlich, wie Gefühle beginnen, sich zu verändern, wenn man ihnen Raum gibt.

Tatsächlich gibt es keine Techniken, die nur Verhalten, nur Gedanken oder nur Gefühle aktivieren und verändern könnten, da wir als Menschen immer Handeln, Denken und Fühlen. Es lässt sich nicht trennen.Ich arbeite gerne gezielt mit den Gefühlen und nutze die Fähigkeiten des Organismus, sich auf emotionaler Ebene neu zu organisieren. Wenn Sie sich auf die Arbeit mit mir einlassen, werde ich Sie wahrscheinlich irgendwann auffordern, sich auch auf Ihre Gefühle einzulassen. Aber keine Angst: Ich helfe Ihnen dabei!

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